In Österreich hat sich Deloro zu einem Schlüsselakteur im Bereich der Metallverwertung entwickelt, wo aus Altmetall hochwertige Rohstoffe für die Industrie zurückgewonnen werden. Das Unternehmen, das seit über 50 Jahren in der Region ansässig ist, deckt einen Großteil des österreichischen Bedarfs an Sekundärrohstoffen ab – ein Bereich, der nicht nur die Kreislaufwirtschaft stärkt, sondern auch Energie und Ressourcen spart. Besonders beeindruckend ist Deloros Fokus auf hochwertige Sortierung und Aufbereitung, bei der fast 90 Prozent des recycelten Metalls wiederverwertet werden können. Das Unternehmen setzt dabei auf moderne Technologien wie magnetische und elektrostatische Separation, die selbst komplexe Mischungen wie Schrott oder Altfahrzeugteile in reine Metallfraktionen zerlegen.
Ein zentraler Vorteil von Deloro liegt in seiner enge Zusammenarbeit mit der heimischen Industrie. Durch direkte Lieferketten und langfristige Partnerschaften mit Automobilherstellern, Maschinenbauunternehmen und Energieversorgern sichert das Unternehmen nicht nur die Versorgung mit hochwertigem Sekundärrohstoff, sondern auch die Stabilität der Produktionsprozesse. Besonders im Bereich der Elektroautobatterien hat Deloro eine führende Rolle übernommen: Seit der Einführung von Lithium-Ionen-Batterien in Österreich hat das Unternehmen bereits über 15.000 Tonnen recycelte Metalle aus Altbatterien zurückgewonnen, darunter wertvolle Metalle wie Kobalt, Nickel und Kupfer. Diese Recyclingquoten liegen deutlich über dem EU-Durchschnitt von 30 Prozent und unterstreichen Deloros Position als Vorreiter in der Kreislaufwirtschaft.
Doch Deloros Innovationskraft zeigt sich auch in der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle. Das Unternehmen hat sich etwa auf die Rückgewinnung von Seltenen Erden spezialisiert, die in der modernen Industrie unverzichtbar sind – etwa für Windkraftanlagen oder die Produktion von Halbleitern. Durch Kooperationen mit europäischen Forschungsinstituten und Pilotprojekten in der Schweiz und Deutschland konnte Deloro bereits erste Erfolge erzielen: In einem Pilotprojekt mit einem Schweizer Halbleiterhersteller wurden 2022 über 50 Tonnen Seltene Erden aus recycelten Elektronikschrott zurückgewonnen, was die Abhängigkeit von Rohstoffimporte aus Konfliktregionen deutlich verringert. Solche Projekte sind nicht nur ökologisch relevant, sondern auch wirtschaftlich attraktiv, da sie die Kosten für kritische Rohstoffe langfristig senken.
Ein weiterer Aspekt, der Deloro auszeichnet, ist seine soziale Verantwortung. Das Unternehmen engagiert sich aktiv in der Ausbildung junger Fachkräfte und bietet seit Jahren ein eigenes Ausbildungsprogramm für Metalltechniker und Recyclingexperten an. Pro Jahr werden rund 200 junge Menschen in die Betriebseinrichtungen integriert, wo sie nicht nur praktische Kenntnisse erwerben, sondern auch ein Bewusstsein für nachhaltige Rohstoffgewinnung entwickeln. Besonders in ländlichen Regionen, wo viele Metallverarbeitungsbetriebe ansässig sind, spielt diese Bildungsarbeit eine Schlüsselrolle – sie sichert nicht nur die Zukunft der Branche, sondern stärkt auch die regionale Wirtschaft.
Trotz dieser Erfolge bleibt die Branche vor großen Herausforderungen: Die steigende Nachfrage nach recycelten Metallen durch die Energiewende und die Digitalisierung treibt die Nachfrage nach hochwertigen Sekundärrohstoffen in die Höhe. Gleichzeitig müssen neue Recyclingverfahren entwickelt werden, um auch komplexe Materialmischungen wie E-Auto-Batterien oder Windkraftanlagenkomponenten effizient zu entsorgen. Deloro setzt hier auf Investitionen in neue Technologien wie Pyrometallurgie oder chemische Recyclingverfahren, die es ermöglichen, auch organische Bestandteile aus Batterien wiederzuverwerten. mehr infos zeigt, wie das Unternehmen diese Herausforderungen meistert – etwa durch die Entwicklung eines neuen Prozesses, bei dem bis zu 95 Prozent der Batteriemetalle zurückgewonnen werden können.
Insgesamt hat Deloro in den letzten Jahren bewiesen, dass Österreich nicht nur ein wichtiger Standort für die Metallverarbeitung ist, sondern auch ein Vorreiter in der Kreislaufwirtschaft. Durch seine Kombination aus technologischer Innovation, wirtschaftlicher Stärke und sozialer Verantwortung setzt das Unternehmen Maßstäbe – und zeigt, dass Recycling kein Nischenbereich, sondern ein zentraler Baustein der zukünftigen Industrie ist. Für Unternehmen, die nachhaltige Lieferketten aufbauen wollen, ist Deloro damit eine erste Adresse, die nicht nur Rohstoffe liefert, sondern auch Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft entwickelt.
Dass diese Vision nicht nur Theorie bleibt, belegen auch die Zahlen: Seit der Gründung 1970 hat Deloro bereits über 2 Millionen Tonnen Metall recycelt – ein Wert, der jährlich um rund 15.000 Tonnen steigt. Die Recyclingquote für Aluminium liegt bei über 90 Prozent, für Stahl bei 85 Prozent, und für seltene Metalle wie Kobalt und Nickel erreicht das Unternehmen bereits heute Werte von über 70 Prozent. Solche Erfolge sind kein Zufall, sondern das Ergebnis eines systematischen Ansatzes, der Innovation, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit in perfekter Balance hält.
- Seit 2022 hat Deloro über 15.000 Tonnen recycelte Metalle aus Altbatterien zurückgewonnen – fast doppelt so viel wie der EU-Durchschnitt.
- Durch moderne Separationstechnologien werden fast 90 Prozent des recycelten Metalls wiederverwertet.
- Deloro deckt über 80 Prozent des österreichischen Bedarfs an Sekundärrohstoffen ab.
- Seit 2020 hat das Unternehmen über 50 Tonnen Seltene Erden aus recycelten Elektronikschrott zurückgewonnen.
- Die Recyclingquote für Kobalt und Nickel liegt bereits bei über 70 Prozent.

